Freitag, 13. Februar 2015

Natürliches Selbstwertgefühl


Gewöhnlich hängt das Selbstwertgefühl von dem ab,
was man hat, bzw. was man nicht hat.

Die Person bezieht ihre Identität aus verschiedenen Statussymbolen,
wie z.B. Geld, Haus, Beruf, Partner, Aussehen, Wissen und Können.
All diese Dinge sind vergänglich und unterliegen dem Wandel.

Das Selbstwertgefühl, welches auf Äußerlichkeiten gegründet ist,
ist daher sehr instabil.


Ständig ist man damit beschäftigt,
mehr (oder eine bessere Version) von diesen Dingen zu bekommen.
Oder man hat Angst, etwas davon zu verlieren.
Es kostet sehr viel Kraft, diese Identität aufrecht zu erhalten.


Solche Leute brauchen oft von manchen Dingen immer das Neuste oder Schönste.
Man kann sich überlegen fühlen, wenn man meint, mehr zu haben, als andere.

Oder man fühlt sich minderwertig,
wenn man gewisse Sachen nicht hat oder nur in geringem Maße.

Minderwertigkeitskomplexe, Neid aber auch Stolz
gehen auf ein solches falsches Selbstbild zurück.

Beziehst du dein Selbstwertgefühl (und somit auch dein Glück) von äußeren Umständen,
bist du ständig am Kämpfen, bewusst oder unbewusst.

Es ist nicht so wichtig was du hast,
sondern was du bist.

Das SEIN, der innere Kern, ist in jedem Wesen gleich.
Das Göttliche ist jedem gleichermaßen innewohnend.

Wenn du "erkennst",  wer du wirklich bist, gibt es niemanden mehr,
der über dir steht und niemanden mehr, der unter dir steht.
(in der Wertigkeit)

Bist du dir deiner SELBST bewusst, entsteht ein natürliches Selbstwertgefühl,
das durch nichts erschüttert werden kann.

DU bist vollkommen!

Nichts kann dir hinzugefügt werden, nichts kann dir genommen werden.

Einfach nur zu sein, ist sehr entspannend.
Du bist im Frieden mit dir und mit dem was ist.
Du musst nicht mehr kämpfen, du musst dich nicht mehr anstrengen,
jemanden darzustellen, der du gar nicht bist.

Die Person (die Äußerlichkeiten) bleibt weiterhin bestehen,
aber du identifizierst dich nicht mehr damit.

Dein innerer Kern, das was dich wirklich ausmacht, ist frei von äußeren Umständen.
Der Wandel der Dinge kann deinem wahren Sein nichts anhaben.


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